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Was verursacht die oberflächliche Faltenbildung des witterungsbeständigen Dichtstoffes nach dem Aushärten?

Was verursacht die oberflächliche Faltenbildung des witterungsbeständigen Dichtstoffes nach dem Aushärten?

2026-06-10

Die Faltenbildung bei witterungsbeständigem Dichtstoff (Einkomponenten-Silikon) wird meist durch die Kombination von vier Faktoren verursacht: unterschiedliche Aushärtegeschwindigkeiten, Umweltschwankungen, unsachgemäße Konstruktion und schlechte Verträglichkeit des Dichtstoffs. Im Wesentlichen ist es das Spannungsungleichgewicht zwischen der Oberfläche und der Innenschicht bzw. die Verschiebung und das Ziehen der Verbindung, die dazu führen, dass die nicht verfestigte Oberfläche Falten wirft.


1. Unangemessene Umgebungstemperatur und Luftfeuchtigkeit (am häufigsten)
Niedrige Luftfeuchtigkeit (<50 % rF): Der einkomponentige Dichtstoff ist zur Aushärtung auf Wasserdampf angewiesen. Bei niedriger Luftfeuchtigkeit trocknet die Oberfläche schnell, während die Innenschicht langsam aushärtet, was zu ungleichmäßiger Schrumpfung und Faltenbildung führt; Dies ist besonders schwerwiegend im Herbst/Winter oder in trockenen Gebieten.
Großer Temperaturunterschied (Tag-Nacht-Unterschied ≥ 30℃): Die Aluminiumplatte/das Aluminiumglas erfährt eine starke thermische Ausdehnung und Kontraktion, und die nicht verfestigte Verbindung wird wiederholt gedehnt und komprimiert, wodurch sich kammartige Falten bilden.
Direkte Sonneneinstrahlung / starker Wind: Direkte Sonneneinstrahlung beschleunigt die Filmbildung auf der Oberfläche und starker Wind verstärkt den Wasserverlust an der Oberfläche, was zu einem Unterschied in der inneren und äußeren Spannung führt und zu Faltenbildung führt.


2. Unsachgemäßer Baubetrieb
Unzureichender Dichtstoffauftrag (<2 mm): Die dünne Dichtstoffschicht hat eine große Aushärtungsschrumpfung, die zum Kollabieren und zur Faltenbildung neigt; Vertikale Fugen fallen deutlicher auf, wenn das Eigengewicht zu einem Durchhängen führt.
Unsachgemäßes Zuschneiden: Übermäßiges/vorzeitiges Zusammendrücken führt dazu, dass sich der Schaumstoffstab verformt und nach dem Zurückprallen gezogen und gedehnt wird; Beim Zuschneiden der vertikalen Fuge von oben nach unten besteht die Gefahr, dass sich überschüssiges Dichtmittel ansammelt und Falten bildet.
Unzureichende Reinigung des Untergrundes: Befindet sich Öl oder Staub auf der Oberfläche, ist die Benetzung und Anfangshaftung des Dichtstoffes schlecht und er neigt beim Aushärten zu Verschiebungen und Faltenbildung.


3. Auswahl-/Qualitätsfragen des Dichtstoffs
Unzureichende Verdrängungskapazität: Dichtungen der Klassen 7,5/12,5 mit niedrigem Modul können sich nicht an große Gelenkdehnungen und -kontraktionen anpassen und neigen dazu, durch Zug Falten zu bilden.
Rezepturmängel: Zu viele Weichmacher (Weißöl) führen beim Aushärten zu Volumenschwund durch Verdunstung; Zu wenige Füllstoffe und ein dünnes Gel beeinträchtigen die Stabilität.
Inkompatible Aushärtungsgeschwindigkeit: Schnelle Oberflächentrocknung und langsame Tiefenaushärtung bilden eine Struktur aus „harter Schale und weichem Kern“, die nach Spannungsabbau zu Faltenbildung führt.


4. Einfluss von Untergrund und Fugengestaltung
Hoher Ausdehnungskoeffizient des Untergrundes: Aluminiumplatten, Farbstahlplatten usw. weisen hohe Ausdehnungsraten auf und der Verschiebungsbereich der Fuge überschreitet den Toleranzbereich des Dichtstoffes.
Zu breite / zu schmale Fugen: Breite Fugen (>20 mm) neigen aufgrund des Gewichts des Dichtstoffs zum Durchhängen; Schmale Fugen (<5 mm) werden nicht richtig gefüllt und bilden nach dem Aushärten Falten.
Empfehlung: wetterbeständiges Silikondichtmittel SY-9800 (bevorzugte Wahl zur Lösung von Falten)
Einkomponentiger, neutral aushärtender, hochelastischer wetterbeständiger Silikondichtstoff, speziell für Vorhangfassaden-/Außenwandfugen entwickelt, mit starker Faltenbildung und Witterungsbeständigkeit, Verdrängungsvermögen bis Stufe 25, geeignet für hohe und niedrige Temperaturen und komplexe Untergründe.